Plattform 

Die Plattformgespräche sind in Kooperation mit dem SyDen e.V. entstanden. 

Wenn wir auf unsere Gesellschaft und auf die Welt schauen sehen wir vieles was wunderbar ist und wir beobachten Entwicklungen, die uns nachdenklich, wütend oder ängstlich machen. In unserer Arbeit spielen, gemäß unserer Haltung, diese Themen eine Rolle. 

Der Ansatz des PPSB-Hamburg ist es, sich neben methodischen und systemtheoretischen Themen auch zu gesellschaftspolitischen Fragen auszutauschen. Wir vertreten die Position, dass jede_r Verantwortung für die eigene Meinung trägt, da sich diese in unserer Arbeit immer mit ausdrückt.   Wir sind Teil des gesellschaftlichen Systems und entscheiden wo wir darin stehen und wie wir es gerne weiter entwickeln würden.

Viele aktuelle Fragen sind komplex und als Systemiker_innen gehen wir davon aus, dass es die eine Wahrheit nicht gibt. Außerdem ist es unsere Überzeugung, dass durch Kommunikation neue Blickwinkel entstehen können oder sich Positionen stabilisieren. Durch Unterschiede, gegenseitige Anregungen und Austausch werden die eigenen Überzeugungen und Unsicherheiten greifbarerer.

„Demokratie auf dem Prüfstand“  am 23.05.19 von 17.00 bis 19.00 Uhr

Wie funktioniert Demokratie im Zeitalter der neuen Medien? Hat sie sich verändert? Haben wir noch Vertrauen in demokratische Prozesse? Wollen wir, was die Mehrheit will? Wie können wir Demokratie stärken?

„Politik im Raum“ am 24.10.19 von 17 bis 19 Uhr 

Wir werden eine systemische Methode aus der Skulpturarbeit kennenlernen, mit deren Hilfe sich politische Themen kritisch reflektieren und handlungsorientiert behandeln lassen. Zum Beispiel ganz aktuell:  Wie gehen wir mit der Tatsache um, dass die INF Abrüstungsverträge von den USA und Russland gekündigt wurden? Es können aber auch ganz andere politische Fragestellungen sein, die uns zunächst ratlos machen und zu denen wir nach einer Handlungsperspektive suchen.

"Die Welt von übermorgen..." am 29.08.19 von 17 bis 19 Uhr

Bei diesem Plattformgespräch soll es um einen Blick in die Zukunft gehen. Wir wollen uns anhand einer multiperspektivischen Methode unter dem Fokus unterschiedlicher Blickwinkel zu unseren Gedanken, Hoffnungen und Befürchtungen austauschen, wenn wir an die Welt unserer Kinder und Enkelkinder denken. Was habe ich im Kopf, wenn ich an die Entwicklung des Systems Erde und der darauf lebenden Menschen der nächsten 50 Jahre denke? Welche Errungenschaften könnte es geben und was würde das bedeuten? Welche Herausforderungen kommen auf die Generationen nach uns zu? Gibt es vielleicht auch was, woran wir jetzt noch gar nicht denken (können)? Welche Ressourcen sind nötig und was können wir heute schon tun, um einen Grundstein für eine gelingende Zukunft zu legen?

Die Teilnahme ist kostenlos. 

Die Teilnahme wird als Selbsterfahrung angerechnet in den Langzeitfortbildungen. 

Wir bitten um vorherige Anmeldung.